Mentoring ohne Methode ist ein Gespräch. Mentoring mit Methode ist Entwicklung. Hier erklären wir den Unterschied.
Jede Sitzung trägt diese drei Dimensionen in sich – bewusst gesetzt, nicht zufällig entstanden.
Jede Sitzung folgt einem Rahmen. Dieser Rahmen gibt Orientierung, verhindert Beliebigkeit und sorgt dafür, dass das Gespräch zu einem Ergebnis kommt. Nicht jede Sitzung folgt demselben Schema – aber alle haben eine klare Absicht.
Jeder Themenblock bringt konzeptionelles Wissen mit. Nicht als Vortrag, sondern als Rahmen für das Gespräch. Modelle, Konzepte und Perspektiven, die helfen, die eigene Situation klarer zu sehen.
Der wichtigste Teil jeder Sitzung ist der, der nicht geplant ist. Der Raum für das, was du gerade beschäftigt. Dieser Raum ist kein Zufall – er ist bewusst eingebaut, weil echte Situationen nicht warten.
Eine typische Sitzung beginnt mit einem kurzen Check-in. Was ist seit dem letzten Gespräch passiert? Was hat sich verändert, was hat sich nicht verändert? Dieser Einstieg ist kein Small Talk – er ist der Anfang der eigentlichen Arbeit.
Dann folgt der Themenblock. Abhängig von der Phase im Programm geht es um Positionierung, Kommunikation, Entscheidungen oder Reflexion. Der Block dauert in der Regel dreißig bis vierzig Minuten.
Der letzte Teil gehört der aktuellen Situation. Was liegt gerade an? Was ist unklar? Was brauchst du jetzt, heute? Dieser Teil ist offen – und genau das macht ihn wertvoll.